Use Case

Service-Techniker weltweit: ein Wissensstand für alle

Die Servicequalität hängt davon ab, wen man schickt? Eine zentrale, visuelle Wissensbasis bringt alle Techniker auf denselben Stand.

Stand · GIRI 12.80.1

Senior-Techniker lösen alles, Juniors rufen ständig an, und Präsenztrainings skalieren nicht.

Foto oder Clipfür jeden Schritt
1 Ordnerpro Anlagentyp
13Sprachen per maschineller Übersetzung
Serviceanleitung am Handy: Kreis und Nummern zeigen die Schrauben, der Fehlercode steht im Text
Serviceanleitung am Handy: Kreis und Nummern zeigen die Schrauben, der Fehlercode steht im Text

Maschinenbauer mit einem weltweiten Serviceteam kennen das Muster: Der Wissensstand im Team ist uneinheitlich, Trainingsreisen sind teuer, nach wenigen Wochen ist das Gelernte vergessen, und im globalen Team kommen Sprachbarrieren dazu. GIRI schafft eine zentrale, visuelle Wissensbasis, eine Art „Wikipedia mit Videos“. Die Anleitungen dafür nehmen die Techniker mit dem Handy direkt an der Anlage auf und öffnen sie per Link oder QR-Code.

Der Auslöser: Woran erkennst du das?

  • Die Servicequalität schwankt je nachdem, welcher Techniker beim Kunden ist.
  • Junior-Techniker rufen ständig die 2–3 Senior-Experten an.
  • Präsenztrainings kosten Reisebudget und skalieren nicht.
  • Techniker im Ausland kommen mit den deutschen oder englischen Text-Handbüchern nicht zurecht.
  • Nach Trainings ist das Wissen schnell vergessen, weil es keine zentrale Referenz gibt.
  • Die Einsatzplanung ist schwierig, weil nur bestimmte Leute bestimmte Anlagen können.

Der Ansatz mit GIRI

Zentrale Bibliothek pro Anlagentyp: Inbetriebnahme, Störungsdiagnose, Wartungsroutinen und Checklisten für den Einsatz vor Ort liegen gesammelt in einem Ordner. Techniker öffnen sie am Handy per Link oder QR-Code.

Visuell statt Text: Bilder und kurze Clips funktionieren über Sprachgrenzen hinweg. Für den Text wählt jeder Techniker seine Sprache, GIRI übersetzt maschinell per DeepL.

Senior-Wissen einmal aufnehmen, weltweit nutzen: Die Sonderfälle und Tricks der Erfahrenen werden dokumentiert. Das ist die direkte Verbindung zum Mega-Treiber Wissen sichern.

QR-Codes an der Anlage beim Kunden: Der Techniker scannt und hat die passende Anleitung direkt vor Ort.

Der Mehrwert

  • Ein einheitlicher Servicestandard weltweit, egal wer fährt
  • Weniger Reisekosten für Trainings und Einsätze der Senior-Techniker
  • Weniger interne Support-Anrufe, weil Juniors sich selbst helfen können
  • Neue Techniker sind schneller einsatzfähig.
  • Einfachere Einsatzplanung, weil mehr Techniker mehr Anlagen können

Typische Anwender

  • Maschinen- und Anlagenbauer mit weltweitem Service
  • After-Sales-Organisationen mit großem Technikerteam
  • Inbetriebnahme-Teams
  • Internationale Technikerpools mit Sprachbarrieren

Was du vermeiden willst

  • Präsenztraining als einzige Säule. Es ist teuer, flüchtig und skaliert nicht.
  • Doku in Word-Silos. Zu aufwendig, sie wird nicht gemacht, und keiner findet sie.
  • Dokumente nur auf Englisch für ein globales Team.
  • Das Wissen bei 2–3 Senior-Technikern lassen. Das ist der Engpass, nicht die Lösung.

Das misst du

Halte die Werte vor dem Start fest und vergleiche sie nach einigen Wochen.

  • Anrufe bei Senior-Technikern: Rückfragen pro Einsatz, die nur die Erfahrenen beantworten können.
  • Erstlösungsquote: Anteil der Einsätze, die beim ersten Besuch erledigt sind.
  • Einsatzbereitschaft: Wochen, bis ein neuer Techniker allein zum Kunden fährt.
  • Nutzung vor Ort: Wie oft die Anleitungen geöffnet werden und auf welchem Gerät, zeigt die Auswertung. Öffnungen ohne Netz zählt GIRI nicht.

So setzt du es in GIRI um

  1. Lege pro Anlagentyp einen Ordner an. Gibt es in deinem Workspace Teams, legst du unter Wer sieht diesen Ordner? fest, wer ihn in GIRI sieht (Ordner anlegen, Teams und Zugriff).

  2. Lass Senior-Techniker ihre Routinen direkt an der Anlage aufnehmen: Tippen = Foto · Halten = Video (Schritte mit der Kamera aufnehmen).

    Die Kamera in GIRI zum Aufnehmen direkt an der Anlage
    Die Kamera in GIRI zum Aufnehmen direkt an der Anlage
  3. Markiere Fehlercodes und Teilenummern mit Nicht übersetzen, damit die Übersetzung sie nicht verändert (Text formatieren).

  4. Nach der Freigabe teilst du Link und QR-Code. Das QR-Blatt an der Anlage bleibt auch bei neuen Versionen gültig (Link und QR-Code teilen).

  5. Einen QR-Code beim Kunden kann jeder scannen, der davorsteht. Interne Anleitungen schützt du deshalb mit einem Link-Passwort für den Ordner (Anleitungen mit Link-Passwort schützen).

  6. Beim Kunden gibt es oft kein Netz. Hat der Techniker die Anleitung vorher einmal mit Netz geöffnet, geht das auf seinem Gerät danach auch ohne Netz (Anleitungen ohne Netz nutzen).

    Im Menü der Anleitung steht, ob die Kopie auf dem Gerät vollständig ist
    Im Menü der Anleitung steht, ob die Kopie auf dem Gerät vollständig ist
  7. Techniker melden Lücken über Frage oder Vorschlag. Schicken sie ein Foto oder Video mit, machst du daraus mit Als Schritt übernehmen einen neuen Schritt (Feedback bearbeiten und übernehmen).

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