Use Case
Schichtübergabe
Die Schichtübergabe ist der Moment, in dem Wissen wandern muss, aber meistens nicht wandert. Mit GIRI wird sie strukturiert und nachvollziehbar.
Die Spätschicht meldet Probleme an die Frühschicht. Die Frühschicht stolpert trotzdem in dieselben Fehler, weil die Übergabe „5 Minuten am Eingang“ war.

Was du dokumentierst
- eine einheitliche Übergabe-Checkliste pro Anlage: Auftragsstatus, Sonderzustände, Probleme, Werkzeugzustand
- einen visuellen Zustandscheck: Maschine, Materialbestand, Reinigung
- wo gemeldet wird und wem es mitgeteilt wird
Der Auslöser: Woran erkennst du das?
- Wiederkehrende Probleme treten in der ersten Stunde der neuen Schicht auf.
- Schäden und Auffälligkeiten werden zwischen den Schichten nicht weitergegeben.
- Es gibt ein Übergabebuch, das halb oder gar nicht geführt wird.
- Bei einem Auftragswechsel verliert die nächste Schicht Zeit, weil sie den Stand nicht kennt.
Der Ansatz mit GIRI
Der QR-Code hängt am Schichtstart-Punkt, zum Beispiel an der Übergabetafel oder am Leitstand. Eine strukturierte Anleitung zeigt, was zu prüfen, zu dokumentieren und zu übergeben ist.
Auffällige Zustände hält die übergebende Schicht in der Checkliste fest: mit Hinweis oder Nicht OK, jeweils mit Notiz oder Foto. Die Schichtleitung sieht jede Übergabe im Job-Done-Protokoll.
Links auf eure Störungsmeldungen oder das digitale Schichtbuch stehen als Link im Schritttext. Eine Schnittstelle (API) stellen wir auf Anfrage bereit. Den Anlagenstatus zeigt GIRI nicht an.
Der Mehrwert
- Weniger Wissensverlust zwischen den Schichten
- Schnellerer Schichtstart: Die nächste Schicht weiß sofort, wo es steht.
- Wiederkehrende Probleme in der Anlaufphase verschwinden.
- Schäden werden früher entdeckt, nicht erst nach mehreren Schichten.
Typische Anwender
- 3-Schicht-Betriebe
- Kontinuierliche Produktion (Chemie, Lebensmittel)
- Hochautomatisierte Anlagen mit Bedienerteams
- Logistikzentren im 24/7-Betrieb
Was du vermeiden willst
- Die Übergabe als reine Kommunikationsübung sehen. Strukturiere sie mit einer visuellen Anleitung.
- Sie zu lang machen. 5–10 Minuten sind das operative Maximum.
- Nur Probleme dokumentieren. Auch „alles läuft“ ist eine wichtige Information.
Das misst du
Halte die Werte vor dem Start fest und vergleiche sie nach einigen Wochen.
- Probleme in der ersten Stunde: Störungen und Fehler zu Schichtbeginn, die die Schicht davor schon kannte.
- Vollständigkeit: Übergaben, bei denen alle Prüfpunkte bestätigt sind. Das zeigt das Job-Done-Protokoll je Durchlauf.
- Dauer: Minuten pro Übergabe, ebenfalls im Job-Done-Protokoll.
So setzt du es in GIRI um
-
Lege pro Anlage eine Übergabe-Anleitung an, mit einem Schritt je Prüfpunkt (Neue Anleitung anlegen).
-
Schalte die Checkliste mit Jeder Schritt ein. So wird auch „alles läuft“ ausdrücklich bestätigt (Checkliste und Unterschrift einrichten).

Die Checkliste einer Anleitung mit ihren drei Modi -
Setz Links auf Störungsmeldungen oder Schichtbuch in den Schritttext (Text formatieren).
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Häng das QR-Blatt an die Übergabetafel (QR-Blatt drucken).
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Die Schichtleitung liest Hinweise und Fotos der letzten Übergabe im Job-Done-Protokoll (Job-Done-Protokoll).

Details einer Übergabe mit allen Schritten, Notiz und Unterschrift