Use Case

Onboarding neuer Mitarbeitender

Klassisches Onboarding kostet Wochen. Mit GIRI wird die Einarbeitung planbar, mehrsprachig und unabhängig von einzelnen Trainern.

Stand · GIRI 12.80.1

Die ersten 4 Wochen sind teuer: Neue werden bezahlt, sind aber kaum produktiv. Bei hoher Fluktuation wird das zum dauerhaften Verlust.

3Etappen: Tag 1, Woche 1, Woche 2–4
10–15Anleitungen für die ersten 4 Wochen
Tag 1Sicherheit zuerst
Tag 1 am Handy: Drei Gebotszeichen zeigen die PSA für die Fräszelle
Tag 1 am Handy: Drei Gebotszeichen zeigen die PSA für die Fräszelle

Statt 4 Wochen hinter einem Vorarbeiter herzulaufen, führt die Anleitung die Neuen selbst durch die ersten Tätigkeiten. Du planst die Einarbeitung in drei Etappen:

  • Tag 1: Werksführung per QR-Code, PSA, Sicherheitsunterweisung
  • Woche 1: erste einfache Tätigkeit, Schichtablauf, 6S
  • Woche 2–4: weitere Tätigkeiten, Setup, Qualitätschecks, erste Selbstständigkeit

Anleitungen, die es aus anderen Use Cases schon gibt, nutzt du mit, statt sie neu zu schreiben.

Der Auslöser: Woran erkennst du das?

  • Neue Mitarbeitende brauchen 4 Wochen und länger, bis sie produktiv sind.
  • Das Onboarding hängt an 1–2 Trainern, deren Zeit knapp ist.
  • Saisonkräfte oder hohe Fluktuation wiederholen das teure Spiel ständig.
  • Mitarbeitende mit anderer Muttersprache brauchen besonders lange oder einen Übersetzer.
  • Es gibt einen Onboarding-Plan auf Papier, aber jeder Trainer macht es anders.

Der Ansatz mit GIRI

  1. Die 10–15 wichtigsten Tätigkeiten der ersten 4 Wochen bestimmen.
  2. Pro Tätigkeit eine Anleitung aufnehmen.
  3. Die Anleitungen in die Reihenfolge Tag 1 bis Woche 4 bringen. Ein eigenes Lernpfad-Objekt hat GIRI nicht: Du ordnest mit einem Ordner und nummerierten Titeln.
  4. Den Fortschritt verfolgen. Hat GIRI Schulungen für deinen Workspace freigeschaltet, zeigt die Matrix je Person, was erledigt und was offen ist. Ohne Schulungen dokumentieren Checklisten mit Name und Unterschrift jeden Durchlauf.
  5. Mehrsprachig bereitstellen: Neue wählen ihre Sprache in der Anleitung, GIRI übersetzt maschinell.

Der Mehrwert

  • Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender
  • Trainer werden entlastet.
  • Skalierbar und unabhängig von einzelnen Trainern, auch für mehrere Neue gleichzeitig
  • Gleichbleibende Qualität: Jeder Neue bekommt dasselbe Onboarding.

Typische Anwender

  • Logistik (hohe Fluktuation, Saisonkräfte)
  • Lebensmittelproduktion (Saisongeschäft)
  • Fertigung mit vielen Beschäftigten aus dem Ausland
  • Schnell wachsende Standorte

Was du vermeiden willst

  • Onboarding als einmaliges Event sehen. Plane es lieber als Abfolge mit sichtbarem Fortschritt.
  • Sicherheitsthemen ans Ende stellen. Das ist Tag 1, nicht Woche 4.
  • Lernen durch Zuschauen beibehalten. Das skaliert nicht.
  • Alles neu schreiben. Nutze die Anleitungen mit, die es schon gibt.

Das misst du

Halte die Werte vor dem Start fest und vergleiche sie nach einigen Wochen.

  • Time-to-Productivity: Tage bis zur ersten selbstständigen Schicht.
  • Trainer-Aufwand: Stunden, die Trainer oder Vorarbeiter pro neuer Person aufwenden.
  • Fortschritt je Person: Mit Schulungen zeigt die Matrix, was erledigt ist. Ohne Schulungen steht jeder Durchlauf mit Namen im Job-Done-Protokoll.

So setzt du es in GIRI um

  1. Lege die neuen Onboarding-Anleitungen in einen eigenen Ordner und nummeriere die Titel nach Etappe, z. B. „1.1 PSA anlegen“. Mit Titel A–Z stehen sie in der richtigen Reihenfolge. Eine Anleitung liegt immer in genau einem Ordner. Bestehende Anleitungen aus anderen Ordnern lässt du deshalb, wo sie sind (Ordner anlegen).

  2. Druck das QR-Poster des Ordners und häng es aus. Die Kacheln stehen nicht nach Titel sortiert, die Nummern in den Titeln zeigen die Reihenfolge (QR-Poster für einen Ordner).

    Das QR-Poster eines Ordners mit einer Kachel je Anleitung
    Das QR-Poster eines Ordners mit einer Kachel je Anleitung
  3. Hat GIRI Schulungen freigeschaltet, legt ein Workspace-Admin jede Anleitung als Schulungspflicht für die Abteilung an. Das geht auch für Anleitungen aus anderen Ordnern (Schulungspflicht festlegen).

    Eine Anleitung als Schulung aufnehmen, mit Typ, Abteilung, Mindestanzahl und Gültigkeit
    Eine Anleitung als Schulung aufnehmen, mit Typ, Abteilung, Mindestanzahl und Gültigkeit
  4. Workspace-Admins und Teamleiter schicken neuen Mitarbeitenden ihre offenen Schulungen, auf Wunsch mit Frist, zum Beispiel per WhatsApp oder E-Mail. Die Matrix zeigt den Fortschritt (Schulung senden, Die Schulungsmatrix lesen).

  5. Ohne Schulungen nutzt du Checklisten mit Unterschrift: Jeder Durchlauf steht mit dem Namen im Job-Done-Protokoll der Anleitung (Checkliste und Unterschrift einrichten).

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