Use Case

Störungsbehebung an der Maschine (QR-Code)

Standardstörungen kosten oft 45 Minuten Stillstand für 3 Minuten Reparatur. Mit GIRI beheben Bediener Routineprobleme selbst, direkt an der Maschine.

Stand · GIRI 12.80.1

Standardstörungen sind selten schwer. Der Bediener weiß nur nicht, wie es geht.

1 Anleitungje Fehlercode
Top 10Fehlercodes pro Anlage
45 Min.Stillstand für 3 Min. Reparatur
Störung E-217 am Handy: Kreis und Pfeil zeigen, wo die Späne sitzen
Störung E-217 am Handy: Kreis und Pfeil zeigen, wo die Späne sitzen

Das typische Muster: Der Bediener wartet auf den Schichtleiter, der Schichtleiter wartet auf den Service. Der Service kommt später und behebt die Störung in 3 Minuten. Stillstand: 45 Minuten.

Was du dokumentierst

  • die Top-10-Fehlercodes pro Anlage mit ihrer Behebung
  • Sensorjustierung
  • Filterwechsel und Korrektur des Bandlaufs
  • Software-Resets
  • die klare Grenze, ab wann der Service kommen muss

Der Auslöser: Woran erkennst du das?

  • Bediener rufen für immer dieselben Standardstörungen den Service.
  • Die Störungsdoku ist eine Excel-Liste, die niemand kennt.
  • Erfahrene Bediener beheben die meisten Störungen selbst, neue kaum eine.
  • Die MTTR ist deutlich höher als die reine Reparaturzeit.

Der Ansatz mit GIRI

Der QR-Code hängt direkt an der typischen Störungsstelle: am Schaltschrank, am Display oder am Sensor. Es gibt eine Anleitung pro Fehlercode, nicht eine für alle.

Sicherheitschecks kommen als erste Schritte. Die Eskalationsgrenze ist klar: bis hier selbst beheben, ab da den Service rufen.

Der Mehrwert

  • Kürzere Stillstände bei Standardstörungen
  • Bediener beheben Routineprobleme selbst.
  • Das Serviceteam wird entlastet und nur bei echten Problemen gerufen.
  • Störungswissen wird systematisch erfasst, statt in Köpfen zu bleiben.

Typische Anwender

  • Komplexe Anlagen mit vielen Fehlercodes
  • 24/7-Produktion, in der der Service nicht immer vor Ort ist
  • Mehrere baugleiche Maschinen, die vom geteilten Wissen profitieren
  • Branchen mit hohem Stillstandsverlust pro Minute

Was du vermeiden willst

  • Bedienern zu komplexe Reparaturen zumuten. Grenze sauber ab.
  • Fehlerbehebung ohne Sicherheitsschritte. Erst Spannung weg und Druck abbauen, dann reparieren.
  • Störungsanleitungen ohne Eskalation. Was passiert, wenn die Behebung nicht klappt?

Das misst du

Halte die Werte vor dem Start fest und vergleiche sie nach einigen Wochen.

  • Zeit bis zur Störungsbehebung (MTTR): von der Störung bis zum Wiederanlauf, aus eurem Störungs- oder Wartungssystem.
  • Serviceeinsätze: Rufe beim Service für Störungen, zu denen es eine Anleitung gibt.
  • Nutzung: Welche Störungsanleitungen wie oft geöffnet werden, zeigt die Seite Statistik (Statistik für den ganzen Workspace).

So setzt du es in GIRI um

  1. Lege pro Fehlercode eine kurze Anleitung an und nenne den Code im Titel. Dann findest du sie auch über die Suche (Anleitungen finden).

  2. Stell die Sicherheitsschritte an den Anfang und gib ihnen einen Warnhinweis. Sicherheitszeichen nach ISO 7010 findest du unter Sicherheit (Schritte bearbeiten, Markierungen und Symbole setzen).

  3. Markiere Fehlercodes mit Nicht übersetzen, damit die Übersetzung sie nicht verändert (Text formatieren).

  4. Häng das QR-Blatt an die Störungsstelle. Für alle Störungen einer Anlage druckst du das QR-Poster des Ordners (QR-Blatt drucken, QR-Poster für einen Ordner).

    Das QR-Poster eines Ordners mit einer Kachel je Anleitung
    Das QR-Poster eines Ordners mit einer Kachel je Anleitung
  5. Passt ein Schritt nicht, melden Bediener das über Frage oder Vorschlag (Frage oder Vorschlag senden).

    Frage oder Vorschlag am Handy, auf Wunsch mit Foto
    Frage oder Vorschlag am Handy, auf Wunsch mit Foto

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